Teezucker

Vanilleschoten - Bild: privat

Vanilleschoten – Bild: privat

Eine charmante Geschenkidee ist dieser schnell gemachte Teezucker:

Zutaten:

  • 1 Vanilleschote (ausgekratztes Mark)
  • 4 TL Wasser
  • 100 g Haushaltszucker

Zubereitung:

Das ausgekratzte Mark der Vanille in einer sauberen Schüssel mit dem Zucker vermischen. Nach und nach das Wasser hinzufügen. Dabei bitte aufpassen: Der Zucker sollte feucht sein, sich aber nicht auflösen! In eine Silikonfigurenform füllen und gut andrücken. Mit einem angefeuchteten Finger über die Oberfläche streichen, damit der Boden ein wenig fester wird und die Figürchen beim Herausnehmen aus der Form nicht zerbröseln. An einem warmen Ort, z. B. auf der Heizung, über mehrere Tage trocknen lassen. Dann in kleine Zellophantütchen oder eine schöne Schachtel geben – fertig! Der Teezucker aromatisiert natürlich nicht nur Tee, sondern auch euren Lieblingskaffee! Einfach ein Stück Teezucker ins gewünschte Getränk geben, darin auflösen und genießen Tipp: Je runder die verwendeten Formen sind, desto einfacher lassen sich die Teezuckerfiguren nach dem Trocknen herauslösen.

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Valentins-Tag-Herzen

Prang's Valentine cards (1883) – Bild: L. Prang & Co., Boston

Prang’s Valentine cards (1883) – Bild: L. Prang & Co., Boston

Gestern bin ich leider nicht zum Bloggen gekommen. Dafür habe ich heute etwas ganz Besonderes für euch: meine Valentins-Tag-Herzen. Sie sind viel charmanter als die üblichen Pralinen oder Blumen und mit ihren fein abgestimmten Gewürzen der wohl aromatischste Liebesbeweis, den ihr zum Tag der Liebe verschenken könnt. Da sie einige Tage trocknen müssen, solltet ihr bald mit ihrer Zubereitung beginnen. Wikipedia weiß übrigens über den Valentinstag:

Der Valentinstag am 14. Februar gilt in einigen Ländern als Tag der Liebenden. Das Brauchtum dieses Tages geht auf einen oder mehrere christliche Märtyrer namens Valentinus (infrage kommen vor allem Valentin von Terni oder Valentin von Viterbo) zurück, die der Überlieferung zufolge das Martyrium durch Enthaupten erlitten haben.

Der Gedenktag wurde von Papst Gelasius I. im Jahr 469 für die ganze Kirche eingeführt, 1969 jedoch aus dem römischen Generalkalender gestrichen. Verbreitet gibt es jedoch um den Valentinstag herum Gottesdienste, in denen Ehepaare gesegnet werden. An Bekanntheit gewann der Valentinstag im deutschsprachigen Raum durch den Handel mit Blumen, besonders jedoch durch die intensive Werbung der Blumenhändler und Süßwarenfabrikanten.

Ihr könnt euch schon denken, dass ich selbst gemachte Geschenke wie die Valentins-Tag-Herzen schöner finde, als dem Kommerzrausch zu verfallen. Nichts gegen Blumenhändler und Süßwarenhersteller … Aber etwas Selbstgemachtes ist immer liebevoller als etwas Gekauftes. Ihr zeigt damit, dass ihr euch Gedanken gemacht und euch Zeit für euren Partner genommen habt. Und meine Valentinstag-Herzen sind dazu nicht einmal teuer – auch junge Menschen mit einem schmalen Geldbeutel können sie sich leisten. Aber seht selbst:

Zutaten:

  • 1/4 TL Nelkenpulver
  • 1 Vanilleschote (ausgekratztes Mark)
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL entöltes Kakaopulver (Backkakao)
  • 1 EL Wasser oder Orangenblütenwasser
  • 200 g brauner Rohrohrzucker

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten in einer sauberen Schüssel vermischen, das Vanillemark untermengen und zum Schluss nach und nach das Wasser oder Orangenblütenwasser hinzufügen. Dabei bitte aufpassen: Der Zucker sollte feucht sein, sich aber nicht auflösen! Die Masse in eine Silikonherzform füllen und gut andrücken. Mit einem angefeuchteten Finger über die Oberfläche streichen, damit der Boden ein wenig fester wird und die Valentins-Tag-Herzen beim Herausnehmen aus der Form nicht zerbröseln. An einem warmen Ort, z. B. auf der Heizung, über mehrere Tage trocknen lassen. Dann in kleine Zellophantütchen oder eine schöne Schachtel geben – fertig! Die Valentins-Tag-Herzen aromatisieren Tee, Kaffee, Cappuccino … Einfach ein Herz ins Lieblingsgetränk geben, darin auflösen und genießen! Tipp: Natürlich könnt ihr die Masse auch in andere Formen drücken und zu weiteren feierlichen Anlässen wie Geburtstagen, Ostern, Muttertag, Weihnachten oder Hochzeiten verschenken.

Vanille-Mandel-Zucker

Mandel - Bild: Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé: »Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz« 1885, Gera

Mandel – Bild: Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé: »Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz« 1885, Gera

Nun habe ich noch eine Verlockung für die Naschkatzen unter euch: meinen Vanille-Mandel-Zucker. Kürzlich ist mir beim Einkaufen ein edel etikettiertes Gläschen ähnlichen Namens in die Hände gefallen. Nach einem Blick auf den Preis – 7,50 € für 130 Gramm – habe ich den Aromazucker schnell wieder ins Regal gestellt. Man muss ja nicht alles kaufen … Viel sinnvoller, preiswerter und meist auch gesünder ist es, seine Leckereien selbst herzustellen. Und mehr Spaß macht es auch! Ich habe mir also die Inhaltsstoffe meines Wunschzuckers gemerkt und mich hingesetzt und gegrübelt. Bittermandelöl sollte hinein. Hm, ist das nicht giftig? Nein! Anfragen beim Arzt und Apotheker meines Vertrauens brachten die frohe Kunde, dass das in Küche und Kosmetik verwendete Bittermandelöl keineswegs giftig ist und unbedenklich verzehrt werden kann. Gewonnen wird es übrigens aus den ätherischen Ölen von Bittermandel-, Aprikosen- oder Pfirsichkernen. So weit, so gut. Flugs wanderte ein Fläschchen davon in meinen Einkaufskorb. Auf Trennmittel und ähnliches Gedöns konnte und wollte ich verzichten. Was blieb also noch? Zucker und Vanille. Nicht sehr aussagekräftig. Und irgendwie fehlte mir da für meinen Geschmack auch die echte Mandel. Erneutes Grübeln war angesagt. Wie wäre es, wenn ich … Ja, genau! Nach einer Viertelstunde intensiven Nachdenkens beschloss ich, meine Rezepte für Vanillezucker und Mandelzucker in leicht abgewandelter Form zu kombinieren und das Ganze mit Bittermandelöl abzurunden. Gesagt, getan, das Ergebnis schmeckt umwerfend. Aber seht selbst:

Zutaten:

  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 3 bis 5 Tropfen blausäurefreies Bittermandelöl
  • 3 gemahlene Vanilleschoten
  • 300 g brauner Rohrzucker oder Kandisfarin

Zubereitung:

Die Mandeln in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten, abkühlen lassen und zusammen mit den übrigen Zutaten in der Küchenmaschine oder dem Mörser fein mahlen. In luftdicht schließende Schraubgläschen abfüllen – fertig! Der feine Vanille-Mandel-Zucker mit seinem edlen Marzipanaroma eignet sich zum Verfeinern von Cremespeisen, Eis, Puddings, Kuchen, Keksen, Pralinen, Quark- und Joghurtspeisen, Müsli, Obstsalaten, Kaffee und heißer Schokolade.

Arabian Night

Haremspool - Bild: Ölgemälde von Jean-Léon Gérôme (1824–1904), Hermitage Museum St. Petersburg

Haremspool – Bild: Ölgemälde von Jean-Léon Gérôme (1824–1904), Hermitage Museum St. Petersburg

Orientalisch geht es weiter! Und zwar mit dem köstlichen arabischen Gewürzzucker »Arabian Night«:

Zutaten:

  • 1 Prise Meersalz
  • 1/4 TL Ingwerpulver
  • 1/4 TL Kardamompulver
  • 1/4 TL Muskatblütenpulver
  • 1/4 TL Nelkenpulver
  • 1/2 TL Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • 5 TL brauner Rohrzucker

Zubereitung:

Alle Zutaten vermischen, in der Küchenmaschine oder dem Mörser fein mahlen und in luftdicht schließende Schraubgläschen füllen – fertig! Der arabische Gewürzzucker schmeckt wunderbar im Kaffee sowie in süßen Aufläufen, Obstsalaten und Süßspeisen.

Orientalischer Kaffeezucker

Original türkischer Kaffee, serviert in džezvica-Kannen und Tassen ohne Henkel in Bosnien-Herzegowina - Bild: Raffaello

Original türkischer Kaffee, serviert in džezvica-Kannen und Tassen ohne Henkel in Bosnien-Herzegowina – Bild: Raffaello

Für die Kaffeeliebhaber unter euch habe ich heute eines von vielen orientalischen Rezepten, mit denen ich dieses Weblog noch füttern möchte – mein Lieblingsrezept für Kaffeezucker. Er lässt sich schnell und unkompliziert anmischen. Aber seht selbst:

Zutaten:

  • 1,5 TL Zimt
  • 3 EL entöltes Kakaopulver (Backkakao)
  • 500 g brauner Rohrzucker

Zubereitung:

Alle Zutaten in einer sauberen Schüssel miteinander vermischen und in luftdicht schließende Schraubgläschen füllen – fertig! Tipp: Schmeckt nicht nur lecker in starkem schwarzen Kaffee oder Mokka, sondern auch in Milch- oder Eiskaffee und Cappuccino! Einfach nach Geschmack mit dem Kaffeezucker würzen.