Himbeerzucker

Himbeeren - Bild: Fir

Himbeeren – Bild: Fir

Ihr ahnt es schon: Wir bleiben rosarot, um dem sich nähernden Valentinstag Tribut zu zollen. Als drittes Rezept habe ich für euch heute meinen Himbeerzucker vorbereitet:

Zutaten:

  • 1 Vanilleschote (ausgekratztes Mark)
  • 100 g Himbeeren (gewaschen und verlesen bzw.  aufgetaut)
  • 500 g Haushaltszucker

Zubereitung:

Die Himbeeren pürieren und durch ein feines Sieb passieren. Das Fruchtpüree mit dem Vanillemark und dem Zucker vermischen. Die Masse möglichst dünn auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verstreichen und bei maximal 50°C und leicht geöffneter Ofenklappe (Kochlöffel hineinstecken) trocknen lassen. Dabei gelegentlich mit dem Pfannenwender aufbrechen und wenden, damit der Zucker gleichmäßig trocknet. Anschließend in der Küchenmaschine oder dem Mörser fein zermahlen und in luftdicht schließende Schraubgläser abfüllen – fertig! Der Himbeerzucker ist nicht nur zum Valentinstag ein schönes Geschenk für liebe Menschen. Er schmeckt hervorragend zu Milchreis, Joghurt, Quark, Pfannkuchen, Eis … Einfach nur hmmm!

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Zimtiger Erdbeerzucker

Erdbeeren - Bild: Deborah Griscom Passmore (1890)

Erdbeeren – Bild: Deborah Griscom Passmore (1890)

Wir bleiben rosarot-romantisch und bei der Erdbeere. Das folgende Rezept für zimtigen Erdbeerzucker ist eine kleine Abwandlung des euch schon bekannten Erdbeerzuckers aus dem vorvorigen Artikel:

Zutaten:

  • 1 Vanilleschote (ausgekratztes Mark)
  • 5 TL Zimt
  • 100 g Erdbeeren (gewaschen und verlesen bzw.  aufgetaut)
  • 500 g Haushaltszucker

Zubereitung:

Die Erdbeeren pürieren und durch ein feines Sieb passieren. Das Fruchtpüree mit dem Vanillemark, dem Zimt und dem Zucker vermischen. Die Masse möglichst dünn auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und bei maximal 50°C und leicht geöffneter Ofenklappe (Kochlöffel hineinstecken) trocknen lassen. Dabei gelegentlich mit dem Pfannenwender aufbrechen und wenden, damit der Zucker gleichmäßig trocknet. Anschließend in der Küchenmaschine oder dem Mörser fein zermahlen und in luftdicht schließende Schraubgläser abfüllen – fertig! Dieser köstlich nach Zimt duftende Erdbeerzucker schmeckt sehr gut zu allen Süßspeisen und ist ein willkommenes Geschenk für Schleckermäuler jeden Alters.

Erdbeerzucker

Der Erdbeerkorb - Bild: Jean-Baptiste Siméon Chardin

Der Erdbeerkorb – Bild: Jean-Baptiste Siméon Chardin

Als erstes Rezept für heute möchte ich euch meinen Erdbeerzucker vorstellen. Natürlich bekommt ihr jetzt im Winter keine auch nur halbwegs gescheiten frischen Früchte, sodass ihr auf tiefgekühlte Erdbeeren zurückgreifen müsst. Vielleicht habt ihr ja selbst im letzten Sommer welche eingefroren, ansonsten findet ihr sie in jedem gut sortierten Supermarkt. Sogar im Bio-Laden habe ich schon welche entdeckt. Die tiefgefrorenen Erdbeeren eignen sich für die Herstellung des Erdbeerzuckers ebenso gut wie frische Erdbeeren. Achtet bitte nur darauf, sie frühzeitig aufzutauen und ordentlich abtropfen zu lassen.

Zutaten:

  • 1 Vanilleschote (ausgekratztes Mark)
  • 100 g Erdbeeren (gewaschen und verlesen bzw.  aufgetaut)
  • 500 g Haushaltszucker

Zubereitung:

Die Erdbeeren pürieren und durch ein feines Sieb passieren. Das Fruchtpüree mit dem Vanillemark und dem Zucker vermischen. Die Masse möglichst dünn auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verstreichen und bei maximal 50°C und leicht geöffneter Ofenklappe (Kochlöffel hineinstecken) trocknen lassen. Dabei gelegentlich mit dem Pfannenwender aufbrechen und wenden, damit der Zucker gleichmäßig trocknet. Anschließend in der Küchenmaschine oder dem Mörser fein zermahlen und in luftdicht schließende Schraubgläser abfüllen – fertig! Der Erdbeerzucker ist nicht nur zum Valentinstag ein schönes Geschenk für liebe Menschen. Er passt wunderbar zu Milchreis, Joghurt, Quark, Pfannkuchen, Eis … Probiert ihn einfach selbst aus!

Teezucker

Vanilleschoten - Bild: privat

Vanilleschoten – Bild: privat

Eine charmante Geschenkidee ist dieser schnell gemachte Teezucker:

Zutaten:

  • 1 Vanilleschote (ausgekratztes Mark)
  • 4 TL Wasser
  • 100 g Haushaltszucker

Zubereitung:

Das ausgekratzte Mark der Vanille in einer sauberen Schüssel mit dem Zucker vermischen. Nach und nach das Wasser hinzufügen. Dabei bitte aufpassen: Der Zucker sollte feucht sein, sich aber nicht auflösen! In eine Silikonfigurenform füllen und gut andrücken. Mit einem angefeuchteten Finger über die Oberfläche streichen, damit der Boden ein wenig fester wird und die Figürchen beim Herausnehmen aus der Form nicht zerbröseln. An einem warmen Ort, z. B. auf der Heizung, über mehrere Tage trocknen lassen. Dann in kleine Zellophantütchen oder eine schöne Schachtel geben – fertig! Der Teezucker aromatisiert natürlich nicht nur Tee, sondern auch euren Lieblingskaffee! Einfach ein Stück Teezucker ins gewünschte Getränk geben, darin auflösen und genießen Tipp: Je runder die verwendeten Formen sind, desto einfacher lassen sich die Teezuckerfiguren nach dem Trocknen herauslösen.

Bunter Dekorzucker

Claude Boutets Farbkreise (1708) - Bild: Claude Boutet

Claude Boutets Farbkreise (1708) – Bild: Claude Boutet

Ich gestehe: Ich mag Lebensmittel, die die bunten Farbkreise eines Claude Boutet, Johannes Itten oder Johann Wolfgang von Goethe widerspiegeln. Zwar benötige ich Lebensmittelfarben nicht zwingend zum Kochen oder Backen. Dennoch sehen viele Leckereien bunt einfach noch appetitlicher aus. Bei meinen Recherchen habe ich schnell festgestellt, dass das EU-Bio-Logo bzw. das deutsche Bio-Siegel allein auf Glas, Dose oder Tütchen noch keine natürliche Lebensmittelfarbe macht. Das bedeutet nämlich nicht mehr (aber auch nicht weniger), als dass diese Produkte aus ökologisch kontrolliertem Anbau stammen, nicht gentechnisch verändert, ohne Einsatz konventioneller Pestizide, Kunstdünger oder Abwasserschlamm angebaut und nicht ionisierend bestrahlt (Teilchen- oder elektromagnetische Strahlung) wurden und weniger Lebensmittelzusatzstoffe als konventionelle Lebensmittel enthalten. Aha! Sie enthalten »weniger« Lebensmittelzusatzstoffe, verzichten also nicht ganz darauf.

Ich habe das rote Lebensmittelpuder eines großen Bio-Herstellers genauer unter die Lupe genommen. Die Inhaltsstoffe bestehen aus Kochsalz, E 124 a (Ponceau 4R) – E124 a ist ein künstlich hergestellter roter Azo-Farbstoff, der Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen und bei empfindlichen Personen jeden Alters zu Pseudoallergien in Form von Hautausschlag, Atemwegsbeschwerden oder verschwommenem Sehvermögen führen kann. Öhm … »Bio« ist das für mich nicht!

Wenn ihr keine Zeit oder Lust habt, eure eigenen Lebensmittelfarben herzustellen (rechtzeitig vor Ostern werde ich zu diesem Thema ein größeres Special online stellen), findet ihr natürliche Lebensmittelfarben ohne künstliche Farbstoffe in der Apotheke. Auch immer mehr Online-Shops für Hobbybäcker wie beispielsweise Mein Cupcake.de bieten sie an. Ich besorge meine Farben immer in der Apotheke, da ich dort gezielt nachhaken kann, wenn ich Fragen oder gar Zweifel habe. Mit diesen Farben mische ich dann ruhigen Gewissens meinen bunten Dekorzucker:

Zutaten:

  • natürliche Lebensmittelfarben
  • Haushaltszucker

Zubereitung:

Den Zucker in ein sauberes Schraubglas füllen und die Wunschfarbe nach Anleitung dosiert hinzufügen. Das Glas schließen, kräftig schütteln und so die Farbe gut verteilen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausbreiten und bei maximal 50°C und leicht geöffneter Ofenklappe (Kochlöffel hineinstecken) trocknen lassen. Den bunten Zucker gegebenenfalls anschließend in der Küchenmaschine oder dem Mörser fein zermahlen. In luftdicht schließende Schraubgläser abfüllen – fertig! Der Dekorzucker eignet sich für alle Arten von Süßspeisen und Gebäck, zur Herstellung von Zuckerrändern an Cocktailgläsern sowie als hübsche Streusüße. Außerdem könnt ihr ihn natürlich auch verwenden, um meine Rezepte nachzuarbeiten. Viel Spaß beim Farbenspiel!

Rosen-Orangen-Zucker

Rose mit Regentropfen - Bild: Audrey, Central Pennsylvania, USA

Rose mit Regentropfen – Bild: Audrey, Central Pennsylvania, USA

Dieser köstliche Rosen-Orangen-Zucker schmeckt wunderbar zu Eis, Pudding, Milchreis und anderen Desserts. Hübscht verpackt, ist er ein schönes Geschenk – nicht nur zum Valentinstag!

Zutaten:

  • 1 Vanilleschote
  • 100 g duftende ungespritzte Rosenblüten
  • 1 EL ungespritzte Orangenschale
  • 500 g Haushaltszucker

Zubereitung:

Die Blütenblätter von den Rosenblüten abzupfen, auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech ausbreiten und bei maximal 50°C und leicht geöffneter Ofenklappe (Kochlöffel hineinstecken) trocknen lassen. Anschließend die getrockneten Blütenblätter mit der Orangenschale und dem Zucker in der Küchenmaschine oder im Mörser fein zermahlen. In luftdicht schließende Schraubgläser abfüllen und mindestens drei Wochen ziehen lassen – fertig!

Verzuckerte Kirschblueten

Kirschblüten - Bild: privat

Kirschblüten – Bild: privat

Romantisch geht es heute weiter – mit verzuckerten Kirschblüten. Natürlich könnt ihr anstelle der Kirschblüten auch jede andere Blütensorte verwenden. Achtet bitte unbedingt in jedem Fall darauf, dass ihr ungespritzte Blumen verwendet! Die verzuckerte Blüten sind nicht nur eine schöne Dekoration auf Torten und Konfekt, sie schmecken auch pur. Oder ihr gebt eine Blüte in ein Glas Sekt und gießt mit Sekt oder Prosecco auf. Prost!

Zutaten:

  • 2 Handvoll ungespritzte Kirschblüten
  • 4 EL Wasser
  • 150 g Haushaltszucker

Zubereitung:

Die Kirschblütenblätter sorgfältiv verlesen und unter fließendem Wasser abbrausen, damit ihr eventuell darauf lebende »Bewohner« vertreibt. In eine saubere Schüssel geben und kurz mit kochendem Wasser überbrühen. Herausnehmen und gründlich abtropfen lassen. Nun den Zucker und das Wasser in einem Topf auf mittlerer Flamme aufkochen. Köcheln lassen, bis das Gemisch Blasen wirft. Rasch die Blütenblätter hinzugeben und exakt 30 Sekunden mitköcheln. Breitflächig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gießen und auf Handwärme abkühlen lassen. Aufpassen, das geht sehr rasch! Nun jedes Blütenblatt sanft vom Backpapier lösen und auf frisches Backpapier legen. Vollständig trocknen lassen und in luftdicht schließende Schraubgläschen füllen. Tipp: Schön verpackt sind die verzuckerten Kirschblüten ein romantisches Geschenk zum Valentinstag, zum Muttertag, zu Ostern, zur Hochzeit oder zum Geburtstag.

Kokoszucker

Kokospalme. A: Habitusbild eines Baumes; 1: Frucht im Längsschnitt; 2: Steinkern nach Entfernung der mittleren und äusseren Fruchtschale; 3: derselbe quer durchschnitten; 4: Endosperm nach Entfernung der Steinschale (Koprah); 5: ein Stück des Endosperms mit dem Embryo - Bild: Franz Eugen Köhler: »Köhler's Medizinal-Pflanzen«

Kokospalme. A: Habitusbild eines Baumes; 1: Frucht im Längsschnitt; 2: Steinkern nach Entfernung der mittleren und äusseren Fruchtschale; 3: derselbe quer durchschnitten; 4: Endosperm nach Entfernung der Steinschale (Koprah); 5: ein Stück des Endosperms mit dem Embryo – Bild: Franz Eugen Köhler: »Köhler’s Medizinal-Pflanzen«

Ich gestehe: Ich bin kokosnusssüchtig! So finden sich Kokosnussraspel in vielen meiner Rezepte. Hier ist eine Anleitung für die schnelle Herstellung von Kokoszucker:

Zutaten:

  • 100 g Kokosnussraspel
  • 100 g Palmzucker (Zucker aus den Blütenständen der Kokospalme)

Zubereitung:

Die Kokosnussraspel mit dem Palmzucker vermischen, in der Küchenmaschine oder der zweckentfremdeten Kaffeemühle fein mahlen und in luftdicht schließende Schraubgläschen füllen – fertig! Schmeckt verboten gut in und über Süßspeisen aller Art und frischem Obstsalat! Tipp: Wer auf den Geldbeutel achten muss, kann anstelle des kostspieligen Palmzuckers auch den viel preiswerteren Haushaltszucker verwenden.