Heidelbeer-Dekorzucker

Heidelbeeren - Bild: Katarzyna Matylla

Heidelbeeren – Bild: Katarzyna Matylla

Die Heidelbeere (Vaccinium myrtillus), regional auch Blaubeere, Schwarzbeere, Mollbeere, Wildbeere, Waldbeere, Bickbeere, Zeckbeere, Moosbeere oder Heubeere genannt, ist eine Art aus der Gattung der Heidelbeeren (Vaccinium) in der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Das interessiert vermutlich nur die Pflanzenfreunde unter euch. Uns alle aber interessiert eines: Heidelbeeren sind lecker! Außerdem kann man eine Menge damit anstellen, z. B. könnt ihr daraus diesen wunderschönen Heidelbeer-Dekorzucker machen:

Zutaten:

  • 75 g Blaubeeren (gewaschen und verlesen bzw. aufgetaut)
  • 150 g Hagelzucker

Zubereitung:

Die Heidelbeeren pürieren und durch ein feines Sieb passieren. In einer sauberen Schüssel zügig mit dem Hagelzucker vermischen, auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und bei maximal 50°C und leicht geöffneter Ofenklappe (Kochlöffel hineinstecken) trocknen lassen. Sanft mit der flachen Hand »auseinanderrubbeln«, falls der Dekorzucker klumpt. In luftdicht schließende Schraubgläschen abfüllen – fertig! Der Heidelbeer-Dekorzucker schmückt den Zuckerguss auf Kuchen und Plätzchen.

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Himbeer-Dekorzucker

Himbeeren - Bild: Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé: »Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz« 1885, Gera

Himbeeren – Bild: Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé: »Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz« 1885, Gera

Nicht nur leidenschaftliche Hobbybäcker dürften sich über diesen rosaroten Himbeer-Dekorzucker freuen:

Zutaten:

  • 75 g Himbeeren (gewaschen und verlesen bzw. aufgetaut)
  • 150 g Hagelzucker

Zubereitung:

Die Himbeeren pürieren und durch ein feines Sieb passieren. In einer sauberen Schüssel zügig mit dem Hagelzucker vermischen, auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und bei maximal 50°C und leicht geöffneter Ofenklappe (Kochlöffel hineinstecken) trocknen lassen. Sanft mit der flachen Hand »auseinanderrubbeln«, falls der Dekorzucker klumpt. In luftdicht schließende Schraubgläschen abfüllen – fertig! Der Himbeer-Dekorzucker schmückt den Zuckerguss auf Kuchen und Plätzchen.

Himbeerzucker fuer Eilige

Himbeeren - Bild: Franz Eugen Köhler: »Köhler's Medizinal-Pflanzen«

Himbeeren – Bild: Franz Eugen Köhler: »Köhler’s Medizinal-Pflanzen«

Für Menschen mit wenig Zeit und alle, die für den Valentinstag ein Geschenk suchen, das sich auch in der letzten Minute noch zubereiten lässt, ist der Himbeerzucker für Eilige gedacht. Getrocknete Himbeeren findet ihr im Bio-Laden eures Vertrauens, im Reformhaus sowie in vielen Apotheken.

Zutaten:

  • 1 Vanilleschote (ausgekratztes Mark)
  • 100 g getrocknete Himbeeren
  • 300 g Rohrohrzucker

Zubereitung:

Das Vanillemark, die getrockneten Himbeeren und den Rohrohrzucker in einer sauberen Schüssel vermischen, in der Küchenmaschine oder dem Mörser fein zermahlen und in luftdicht schließende Schraubgläser abfüllen – fertig! Wie der Himbeerzucker aus frischen oder tiefgefrorenen Himbeeren schmeckt auch der Himbeerzucker für Eilige sehr lecker zu allen Süßspeisen.

Himbeerzucker

Himbeeren - Bild: Fir

Himbeeren – Bild: Fir

Ihr ahnt es schon: Wir bleiben rosarot, um dem sich nähernden Valentinstag Tribut zu zollen. Als drittes Rezept habe ich für euch heute meinen Himbeerzucker vorbereitet:

Zutaten:

  • 1 Vanilleschote (ausgekratztes Mark)
  • 100 g Himbeeren (gewaschen und verlesen bzw.  aufgetaut)
  • 500 g Haushaltszucker

Zubereitung:

Die Himbeeren pürieren und durch ein feines Sieb passieren. Das Fruchtpüree mit dem Vanillemark und dem Zucker vermischen. Die Masse möglichst dünn auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verstreichen und bei maximal 50°C und leicht geöffneter Ofenklappe (Kochlöffel hineinstecken) trocknen lassen. Dabei gelegentlich mit dem Pfannenwender aufbrechen und wenden, damit der Zucker gleichmäßig trocknet. Anschließend in der Küchenmaschine oder dem Mörser fein zermahlen und in luftdicht schließende Schraubgläser abfüllen – fertig! Der Himbeerzucker ist nicht nur zum Valentinstag ein schönes Geschenk für liebe Menschen. Er schmeckt hervorragend zu Milchreis, Joghurt, Quark, Pfannkuchen, Eis … Einfach nur hmmm!

Zimtiger Erdbeerzucker

Erdbeeren - Bild: Deborah Griscom Passmore (1890)

Erdbeeren – Bild: Deborah Griscom Passmore (1890)

Wir bleiben rosarot-romantisch und bei der Erdbeere. Das folgende Rezept für zimtigen Erdbeerzucker ist eine kleine Abwandlung des euch schon bekannten Erdbeerzuckers aus dem vorvorigen Artikel:

Zutaten:

  • 1 Vanilleschote (ausgekratztes Mark)
  • 5 TL Zimt
  • 100 g Erdbeeren (gewaschen und verlesen bzw.  aufgetaut)
  • 500 g Haushaltszucker

Zubereitung:

Die Erdbeeren pürieren und durch ein feines Sieb passieren. Das Fruchtpüree mit dem Vanillemark, dem Zimt und dem Zucker vermischen. Die Masse möglichst dünn auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und bei maximal 50°C und leicht geöffneter Ofenklappe (Kochlöffel hineinstecken) trocknen lassen. Dabei gelegentlich mit dem Pfannenwender aufbrechen und wenden, damit der Zucker gleichmäßig trocknet. Anschließend in der Küchenmaschine oder dem Mörser fein zermahlen und in luftdicht schließende Schraubgläser abfüllen – fertig! Dieser köstlich nach Zimt duftende Erdbeerzucker schmeckt sehr gut zu allen Süßspeisen und ist ein willkommenes Geschenk für Schleckermäuler jeden Alters.

Erdbeerzucker

Der Erdbeerkorb - Bild: Jean-Baptiste Siméon Chardin

Der Erdbeerkorb – Bild: Jean-Baptiste Siméon Chardin

Als erstes Rezept für heute möchte ich euch meinen Erdbeerzucker vorstellen. Natürlich bekommt ihr jetzt im Winter keine auch nur halbwegs gescheiten frischen Früchte, sodass ihr auf tiefgekühlte Erdbeeren zurückgreifen müsst. Vielleicht habt ihr ja selbst im letzten Sommer welche eingefroren, ansonsten findet ihr sie in jedem gut sortierten Supermarkt. Sogar im Bio-Laden habe ich schon welche entdeckt. Die tiefgefrorenen Erdbeeren eignen sich für die Herstellung des Erdbeerzuckers ebenso gut wie frische Erdbeeren. Achtet bitte nur darauf, sie frühzeitig aufzutauen und ordentlich abtropfen zu lassen.

Zutaten:

  • 1 Vanilleschote (ausgekratztes Mark)
  • 100 g Erdbeeren (gewaschen und verlesen bzw.  aufgetaut)
  • 500 g Haushaltszucker

Zubereitung:

Die Erdbeeren pürieren und durch ein feines Sieb passieren. Das Fruchtpüree mit dem Vanillemark und dem Zucker vermischen. Die Masse möglichst dünn auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verstreichen und bei maximal 50°C und leicht geöffneter Ofenklappe (Kochlöffel hineinstecken) trocknen lassen. Dabei gelegentlich mit dem Pfannenwender aufbrechen und wenden, damit der Zucker gleichmäßig trocknet. Anschließend in der Küchenmaschine oder dem Mörser fein zermahlen und in luftdicht schließende Schraubgläser abfüllen – fertig! Der Erdbeerzucker ist nicht nur zum Valentinstag ein schönes Geschenk für liebe Menschen. Er passt wunderbar zu Milchreis, Joghurt, Quark, Pfannkuchen, Eis … Probiert ihn einfach selbst aus!

Teezucker

Vanilleschoten - Bild: privat

Vanilleschoten – Bild: privat

Eine charmante Geschenkidee ist dieser schnell gemachte Teezucker:

Zutaten:

  • 1 Vanilleschote (ausgekratztes Mark)
  • 4 TL Wasser
  • 100 g Haushaltszucker

Zubereitung:

Das ausgekratzte Mark der Vanille in einer sauberen Schüssel mit dem Zucker vermischen. Nach und nach das Wasser hinzufügen. Dabei bitte aufpassen: Der Zucker sollte feucht sein, sich aber nicht auflösen! In eine Silikonfigurenform füllen und gut andrücken. Mit einem angefeuchteten Finger über die Oberfläche streichen, damit der Boden ein wenig fester wird und die Figürchen beim Herausnehmen aus der Form nicht zerbröseln. An einem warmen Ort, z. B. auf der Heizung, über mehrere Tage trocknen lassen. Dann in kleine Zellophantütchen oder eine schöne Schachtel geben – fertig! Der Teezucker aromatisiert natürlich nicht nur Tee, sondern auch euren Lieblingskaffee! Einfach ein Stück Teezucker ins gewünschte Getränk geben, darin auflösen und genießen Tipp: Je runder die verwendeten Formen sind, desto einfacher lassen sich die Teezuckerfiguren nach dem Trocknen herauslösen.

Orientalischer Duftrosenzucker

Bio-Rosen - Bild: privat

Bio-Rosen – Bild: privat

Und weiter geht es mit den romantischen Rezepten! Heute möchte ich euch meinen orientalischen Duftrosenzucker ans Herz legen:

Zutaten:

  • 1/2 TL Ingwerpulver
  • 1/2 TL Korianderpulver
  • 1/2 TL Muskatpulver
  • 1/2 TL Nelkenpulver
  • 1 TL Kardamompulver
  • 1 TL Zimtpulver
  • 1 EL getrocknete Minze
  • 1-2 Handvoll Rosenblütenblätter, vorzugsweise von wilden Duftrosen
  • 200 g brauner Rohrohrzucker

Zubereitung:

Die frischen Rosenblütenblätter gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und bei maximal 50°C und leicht geöffneter Ofenklappe (Kochlöffel hineinstecken) trocknen lassen. Anschließend die getrockneten Blütenblätter mit den Gewürzen und dem Zucker vermischen und in der Küchenmaschine oder dem Mörser fein zermahlen. In luftdicht schließende Schraubgläser abfüllen und rund drei Wochen ziehen lassen – fertig! Der Duftrosenzucker mit seinem Aroma von 1 001 Nacht eignet sich wunderbar zum Verfeinern von Süßspeisen und Gebäck aller Art. Hübsch verpackt ist er ein schönes Geschenk zum Valentinstag und anderen festlichen Anlässen. Tipp: Wenn ihr keine wilden Duftrosen findet, dann könnt ihr in der Apotheke oder im Internet persische Duftrosen bestellen, die eigens für den Verzehr, z. B. in Teemischungen, gezüchtet werden. Sie duften besonders intensiv und geben ihr Aroma schnell an den Zucker ab. Weitere Alternativen sind chinesische und bulgarische Duftrosen. Achtet bitte nur immer darauf, keine Rosen für Dekozwecke zu erwischen!